Detail

Die Installation, die den Titel des Buches „Tausendundeine Nacht“ trägt und im Raum 201 der VHS zu sehen ist, soll den Moment des kulturellen Austausches im Deutschland dokumentieren. Diese Klangarbeit sammelt verschiedene mündliche Erzählungen von Migranten aus Syrien, Iran, Afghanistan, Sierra Leone, Senegal, Nigeria, Dem. Rep. Kongo und Somalia, die heute in Vilsbiburg und Bodenkirchen leben, in ihren Muttersprachen, welche ins Deutsche übersetzt auf dem Bildschirm als Untertitel erscheinen.
Diese Arbeit motiviert die Besucher, einen von den Menschen weniger genutzten scharfsinnigsten Sinnen zu nutzen: das Ohr. Der Berliner-Künstler Roberto Uribe-Castro, welcher die Installation zusammen mit Andrea Ideli (Koordinatorin für Asyl und Integration der Stadt Vilsbiburg und Gemeinde Bodenkirchen) betreut, hatte das Glück in Kolumbien geboren zu sein und aufzuwachsen. Als Künstler versucht er, dass das Publikum durch ein einfaches, aber mächtiges Werkzeug, die Stimme des Anderen, zu sensibilisieren. Egal wie unterschiedlich oder fremd diese Sprachen erscheinen, es gibt immer einen Punkt, der uns verbindet; ein Wort, eineIntonation, einen Weg um eine Idee zu klären, die Art etwas auszudrücken, die uns daran erinnert, dass wir in den Unterschieden sehr ähnlich sind. Die Installation wird gefördert durch: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
18.05.2018
17:30 Uhr

Veranstalter:

Kulturforum