Peter S. Pfitzner

Zeit, Durchbruch und Licht. In den Arbeiten des in Vilsbiburg arbeitenden Künstlers Peter S. Pfitzner sind Begriffe wie diese auf besondere Weise sichtbar. Durch unterschiedlichste schwarze Schichten hindurch kratzt er sich bis auf die Oberfläche des Materials. Im richtigen Licht kommen Kupfer und Silberspiegel zum Vorschein.Seine großformatigen Bilder zeigen Landschaften, unberührt durch den Menschen. Diese sind nicht selten geprägt von einem zentralen Motiv: der natürlichen Skulptur. Bergformationen, Buchten, ausgespülte Felsspalten und Flussläufe. Peter Pfitzner' s Blick in die Natur ist ein skulpturaler. Der gebürtige Allgäuer begann seine künstlerische Ausbildung in der Holzbildhauerei in Oberammergau, die er als Holzbildhauergeselle beendete, bevor er nach München an die Kunstakademie ging. Dort, unter Robert Jacobsen (Bildhauerei) fand er zu einer stark durch skulpturale Ansätze geprägten Malerei und Formensprache. Selbst wenn einige Motive von einer technischen Welt erzählen, haben sie den Charakter des Organischen Städte und Häfen sehen auf Pfitzner's Bildern aus wie Pilze oder Zellgewebe, die in einem Gleichgewicht stehen. Seine gezeigte Natur nimmt die Rolle des Bildhauers ein. Durch sie zeigt uns Peter Pfitzner die Kraft, die den Dingen Form verleiht. Der Künstler greift die vegetative Langsamkeit der Natur auf und setzt sie in seiner Arbeitsweise um. Stetig, sukzessive bearbeitet er die, zu Beginn noch geschwärzten Platten mit der Kaltnadel, bis der Blick auf die unterste Schicht frei wird. Obwohl die Motive der Natur entlehnt sind, sehen wir durch die Art der Perspektive, dass der Mensch die zentrale Rolle spielt. Peter Pfitzner's Bilderwelt ist der Spiegel des Wesens eines Künstlers zu dessen Werk nichts hinzuzufügen ist. Paul Valentin Künstler in München

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